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Schulentwicklung – Bildung – Organisation

Plädoyer für den projektorientierten Unterricht

Plädoyer für den projektorientierten Unterricht

In Baden-Württemberg kommen ab nächstem Schuljahr neue Bildungspläne im beruflichen Gymnasium. Diese bergen die wohl größte Chance in der Geschichte der Bildungspläne. Es taucht nämlich etwas neues auf: V-I-P. Das steht für Vertiefung – Individualisiertes Lernen – Projektunterricht. Darauf entfallen 25 Prozent der Unterrichtszeit. Das ist grundsätzlich zu begrüßen, aber gleichzeitig doch wieder nur ein kleiner, zögerlicher Schritt in die richtige Richtung. Es müssten 100 Prozent sein. Warum?

Für mich persönlich ist projektbasierter Unterricht inzwischen so selbstverständlich, dass ich, wenn ich nach guten Gründen für ihn gefragt werden würde, nur noch den Wald sähe. Deswegen habe ich das Twitterlehrer*innenzimmer (#twlz) gefragt und es hat geantwortet:

Zeitgemäßer Unterricht
Gemeinwohl
Sichtbarkeit von Kompetenzen und Vorbereitung auf Hochschule
Fehlerkultur und agile Arbeitswelt
politische Bildung und Angstfreiheit
Individuelles lernen und binnendifferenzierung
Teamwork belohnen statt Konkurrenz
Handlungskompetenz
Selbstststeuerung, selbstwirksamkeit und lebenslanges Lernen
Identitätsfindung
Schulleiter*innen

Ich habe aber nicht nur das Twitterlehrer*innenzimmer gefragt. Ich habe diese Tweets Schulleiter*innen gezeigt und gefragt, ob noch Gründe fehlen. Die Antworten habe ich hier zusammengeführt:

Projektartiger Unterricht macht mehr Spaß, schafft Anreize und Beteiligung, ist spannender, steigert die Wirksamkeit von Unterricht, erlaubt es andere Lebenswelten zu erkunden und führt zu einer intensiveren Beschäftigung mit spezielleren Themen und er macht auch noch die Stärken von Schüler*innen sichtbar, die sonst unsichtbar bleiben.

Im Ganzen:

Im Ganzen stimme ich Hendrik Haverkamp rückhaltlos zu, wenn er sagt:


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